Sebastian Kneipp und die natürlichen Heilmethoden

 "Ich will, dass meine Lehre allen Menschen zugänglich gemacht werde."
Sebastian Kneipp

Wer war eigentlich Sebastian Kneipp? Wie kam es, dass seine Ideen zum Thema Gesundheit, seine Therapien und Beobachtungen so schnell und dauerhaft eine so weite Verbreitung fanden? Er war ein Sohn armer Webersleute, der 1852 zum Priester geweiht wurde, ein Pfarrer in Bad Wörrishofen, ein Mensch, der selber schwer krank wurde - und die wunderbare Heilkraft des Wassers an sich selbst erfahren durfte. Er wollte nie in Konkurrenz mit den Ärzten treten, doch seine Erfahrungen mit allen Menschen teilen; seine gute Beobachtungsgabe und sein stetig wachsendes medizinisches und seelsorgerisches Wissen brachten ihm sehr viel heilerischen Erfolg ein. Heute muten die Vorstellungen von Sebastian Kneipp sehr modern an: der ganzheitliche Ansatz, die Naturheilmethoden, die Harmonie von Körper, Geist und Seele - all dies gewinnt in der heutigen Gesellschaft zunehmend an Bedeutung.

Aus der ursprünglichen Wasser- und Kräuterheilkunde entstand ein anerkanntes Naturheilverfahren, das auf den fünf Elementen Wasser, Bewegung, Heilpflanzen, Ernährung und Balance basiert. Im Dezember 2015 wurde das „Kneippen als traditionelles Wissen und Praxis nach der Lehre Sebastian Kneipps“ von der Deutschen UNESCO Kommission in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen.

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